Katastrophe
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ka·ta·s·t·ro·phe, Plural: Ka·ta·s·t·ro·phen
Aussprache:
IPA [ˌkatasˈtʁoːfə]
Bedeutungen:
[1] großes, schweres Unglück
[2] Literaturwissenschaft: entscheidende Wende in einer Tragödie
Herkunft:
entlehnt über das lateinische catastrophaVernichtung, Zerstörung“ vom griechischen καταστροφή, Substantiv zum Verb καταστρέφειν „umkehren, umwenden“, gebildet aus κατά „herunter, völlig“ und στρέφειν „drehen, wenden“. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] Die sich anbahnende Katastrophe war nicht mehr zu verhindern.
[1] „Die Reaktorkatastrophe sei ein desaströser Anlass, »doch zugleich auch eine Chance, von einem Pfad abzukommen, der Kollaps, Katastrophen und Kriege heraufbeschwört«, sagt er.“
[1] „Die Folgen von kollektiven Katastrophen hatten in der Psychoanalyse kein Gewicht.“
[1] „Als wir fünf Jahre nach der Katastrophe durch New Orleans spazieren, ist das größte Chaos beseitigt.“
[1] „Niemand möchte Entscheidungen treffen und Befehle erteilen, die einem Eingeständnis der Katastrophe gleichkämen.“
Übersetzungen:


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