Zeitwort
Substantiv, n:

Worttrennung:
Zeit·wort, Plural: Zeit·wör·ter
Aussprache:
IPA [ˈt͡saɪ̯tˌvɔʁt]
Bedeutungen:
[1] Linguistik, Grammatik: Wortart, mit der eine Handlung (zum Beispiel spielen, lachen, werfen), ein Zustand (glänzen, sich auflösen) oder ein Geschehen (regnen, schneien) ausgedrückt wird
Herkunft:
Zusammensetzung aus den Substantiven Zeit und Wort
Synonyme:
[1] Aussagewort, Tätigkeitswort, Tuwort, Tunwort, Verb/Verbum
Gegenwörter:
[1] Ausrufewort/Empfindungswort, Beiwort, Bindewort, Eigenschaftswort, Fügewort, Fürwort, Geschlechtswort, Hauptwort, Umstandswort, Verhältniswort, Zahlwort
Beispiele:
[1] In dem Satz „Ich gehe nach Hause“ ist „gehe“ das Zeitwort.
[1] Zeitwort bedeutet, dass diese Wörter Formen für die verschiedenen Zeiten (Tempora) aufweisen.
[1] Zeitwörter (Verba) werden nach Person (Persona), Zahl (Numerus), Zeit (Tempus) und Aussageart (Modus) abgewandelt.
[1] „Es ist ein Unglück, daß wir im Deutschen Verbum mit Zeitwort übersetzt haben. Tatwort müßte es heißen, denn es gibt die Tat, die Handlung, das Ereignis wieder.“
[1] „Die Merkmale, nach denen Hauptwort (Substantiv), Eigenschaftswort (Adjektiv), Fürwort (Pronomen), Zahlwort (Numerale), Tätigkeits- oder Zeitwort (Verbum), Umstandswort (Adverbium), Verhältniswort (Präposition) und Bindewort (Konjunktion) unterschieden werden, sind teils solche der Form, teils solche der Leistung.“
[1] „Die Seelenregungen dieser Zeit zeigen sich namentlich in der Bildung zahlreicher neuer Zeit- und Eigenschaftswörter.
[1] „Stammbetonung ist Grundregel für deutsche Zeitwörter.“
Übersetzungen:


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