befinden
Verb

Worttrennung:
be·fin·den, Präteritum: be·fand, Partizip II: be·fun·den
Aussprache:
IPA [bəˈfɪndn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv, räumlich: irgendwo aufhalten, gegenwärtig sein
[2] reflexiv, abstrakt: sein
[3] transitiv, mit Präposition: etwas/jemanden einschätzen
Herkunft:
Ableitung eines Präfixverbs zu finden mit dem Präfix be-; belegt seit dem 16. Jahrhundert
Synonyme:
[1] aufhalten, weilen
[3] entscheiden, urteilen, beurteilen, erklären
Beispiele:
[1] „Die Erlaubnis für Außenlandungen von Motorseglern und Segelflugzeugen, die sich auf einem Überlandflug befinden, gilt als erteilt.“
[1] Der Tresor befindet sich hinter dem Bild im Wohnzimmer.
[2] Die Gruppe befand sich in schlechter Gesellschaft.
[2] Das Auto befindet sich in einem schlechten Zustand.
[3] Über das Strafmaß befinden die Richter.

Redewendungen
[?] sich auf freiem Fuß befinden – in Freiheit sein
[?] sich in den Händen befinden – in Besitz sein
[?] sich in festen Händen befinden – eine feste Beziehung haben
Übersetzungen:
Befinden
Substantiv, n

Worttrennung:
Be·fin·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [bəˈfɪndn̩]
Bedeutungen:
[1] geistig und emotional empfundener Körperzustand
[2] gehoben: Dafürhalten, Ermessen, Meinung
Herkunft:
Substantivierung von befinden. In Bedeutung [2] seit dem 16. Jh.
Bedeutung [1] entwickelt sich im 18. Jh.
Beispiele:
[1] Wie ist das werte Befinden?
[1] „Das Augenlicht der Mutter war zwar am Erlöschen, aber das hatte K. nach den Aussagen der Ärzte schon seit Jahren erwartet, dagegen war ihr sonstiges Befinden ein besseres geworden […]“
[2] Meinem Befinden nach bedrängt er die Kunden oft zu sehr und macht sie damit kaufscheu.
[2] Sie können nach eigenem Befinden entscheiden, ob Sie das tun wollen oder nicht.
Übersetzungen:


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