gebieterisch
Adjektiv:

Worttrennung:
ge·bie·te·risch, Komparativ: ge·bie·te·ri·scher, Superlativ: am ge·bie·te·rischs·ten
Aussprache:
IPA [ɡəˈbiːtəʁɪʃ]
Bedeutungen:
[1] gehoben: keinen Widerspruch zulassend, sofortigen Gehorsam fordernd
Herkunft:
strukturell: Ableitung vom Substantiv Gebieter mit dem Ableitungsmorphem -isch
Synonyme:
[1] herrisch
Gegenwörter:
[1] bescheiden, demütig, ergeben, unterwürfig, zurückhaltend
Beispiele:
[1] Mein Vater befahl mir gebieterisch: „Hausaufgaben machen, Zimmer aufräumen, dann kommst Du zu mir!“
[1] In der Regel weckte er uns […] gegen sechs Uhr in der Frühe und forderte gebieterisch sein Frühstück.
[1] [Ein Foto] zeigt einen Mann, der mit Tarnanzug, Kopftuch und Kalaschnikow auf einem Felsvorsprung sitzt und gebieterisch über eine karge Gebirgsgegend schaut.
[1] Es war die Idee des Tötens, die mit gebieterischer Begierde meine Phantasie so oft in Beschlag genommen hatte.
[1] Am Anfang stehen choralartig lange, düstere Bläserakkorde, die zwischendurch an Schärfe gewinnen. Dazu erklingen, mit gebieterischer Strenge, die Worte des Propheten Elias, der den Israeliten eine lange Dürre verkündet.
[1] Es war, als lauschte ich meiner eigenen Wut, aber Wut mit echter Power, einem lauten, männlichen, gottgleichen, gebieterischen, väterlichen Poltern im Himmel, der Art donnernder Wut, nach der Lakaien tanzen müssen, einem Baritongebrüll, das den Himmel erschüttert.
[1] Während durch die Pubertätsvorgänge das Primat der Genitalzonen festgelegt wird und das Vordrängen des erigiert gewordenen Gliedes beim Manne gebieterisch auf das neue Sexualziel hinweist, auf das Eindringen in eine die Genitalzone erregende Körperhöhle, vollzieht sich von psychischer Seite her die Objektfindung, für welche von der frühesten Kindheit an vorgearbeitet worden ist.
Übersetzungen:

[1] keinen Widerspruch zulassend, sofortigen Gehorsam fordernd




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