gleiten
Verb:

Worttrennung:
glei·ten, Präteritum: glitt, Partizip II: ge·glit·ten
Aussprache:
IPA [ˈɡlaɪ̯tn̩]
Bedeutungen:
[1] (leicht, unbeschwert) schweben, rutschen
[2] fliegen ohne Motor (zum Beispiel mit Segelflugzeugen, Hängegleiter oder Gleitschirm)
[3] nahtlos/ stufenlos übergehen, Übergang ohne Schwellenwert
Herkunft:
mittelhochdeutsch glīten, althochdeutsch glītan, wahrscheinlich eigentlich = blank, glatt sein und dann vielleicht verwandt mit gleißen, glimmen
Synonyme:
[1] flutschen, schweben, rutschen
[2] fliegen, segeln
Gegenwörter:
[1] holpern, rumpeln, stolpern
Beispiele:
[1] Der gut gefettete Bolzen glitt ohne Widerstand in die Bohrung.
[1] „Mit Schlittschuhen über das Eis zu gleiten, ein Genuss!“
[1] Ein Strom aus vulkanischer Asche und Gasen glitt den Hang des 650 Meter über dem Meeresspiegel aufragenden Vulkans herab und färbte das Meer grau ein.
[2] Es macht Spaß, lautlos mit dem Segelflugzeug durch die Luft zu gleiten.
[2] „Würde eine Raumsonde zur Erde gleiten, um nach Lebewesen zu suchen, wären die ersten konkreten Lebenszeichen in einer Höhe von etwa 20 km zu finden, und zwar Mikroben, Sporen und Pollenkörner, die vom Wind dorthin befördert wurden.“
[2] Das unbemannte Raumfahrzeug erreichte eine Höhe von rund 93 Kilometern. Die Kommandokapsel glitt anschließend sicher zu Boden.
[3] „Spielsucht ist nicht etwas, was man von einem Tag auf den anderen hat. Man gleitet da so langsam hinein.“
Übersetzungen:


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