zustoßen
Verb:

Worttrennung:
zu·sto·ßen, Präteritum: stieß zu, Partizip II: zu·ge·sto·ßen
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːˌʃtoːsn̩]
Bedeutungen:
[1] Hilfsverb haben: mit (einem spitzen, länglichen Gegenstand in) der Hand auf etwas oder jemanden einwirken, einen Stich ausführen
[2] Hilfsverb haben: mit Schwung (einem Stoß) schließen
[3] unpersönlich, Hilfsverb sein, über ein meistens unangenehmes Ereignis: (jemandem) passieren
[4] umgangssprachlich, Hilfsverb sein, selten: zu etwas, was bereits da ist, dazukommen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb stoßen mit dem Derivatem zu-
Gegenwörter:
[1] abwehren
[2] aufdrücken
[4] weggehen
Beispiele:
[1] Wieder stieß sie mit dem Degen zu, aber noch immer parierte ihr Gegner nicht.
[1] „Eine Sandviper, hoch aufgereckt, bereit zuzustoßen, starrte mich an.“
[2] Ungeschickt versuchte sie, die Wagentür mit der Hüfte zuzustoßen.
[3] Wir wollen doch nicht, dass Ihnen ein Unglück zustößt, oder?
[3] „Papi, ich hab Angst um Mami, ist ihr was zugestoßen?“
[4] „Es marschirt sich herzlich schlecht in der Division – die andern Regimenter, auch Husaren und Artillerie sind zugestoßen; jedes Defile, das langsamer zu passiren, hält die lange Zeile in der Mitte und an der Queue gewaltig auf.“ (1875)



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