zweifeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
zwei·feln, Präteritum: zwei·fel·te, Partizip II: ge·zwei·felt
Aussprache:
IPA [ˈt͡svaɪ̯fl̩n]
Bedeutungen:
[1] Zweifeln ausgesetzt sein, sich nicht recht entscheiden können und unsicher sein
[2] transitiv, an etwas zweifeln: den Wahrheitsgehalt in Frage stellen; glauben oder vermuten, dass etwas nicht stimmt
[3] transitiv, an jemandem zweifeln: die nötige Fähigkeit oder Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit einer Person in Frage stellen
Synonyme:
[1] hadern, Zweifel hegen
[2] bezweifeln, Zweifel hegen
[3] misstrauen, jemandem im Verdacht haben
Gegenwörter:
[1] vertrauen, glauben, wissen
[2] auf etwas vertrauen, an etwas glauben, etwas wissen
[3] vertrauen
Beispiele:
[1] Ja, es stimmt, ich zweifle und kann mich nicht entscheiden.
[2] Ich zweifle doch stark an der biblischen Schöpfungsgeschichte.
[1, 2] „In ihm gibt er einem Französisch, das beispielhaft für die Klarheit und Deutlichkeit der Gedanken sein Verfassers ist, die Geschichte seiner geistigen Entwicklung wider; er schildert, wie er begann, das, was man ihn gelehrt hatte, zu bezweifeln und wie er weiter zweifelte bis er zu dem einfachen Schluß kam, alles sei zweifelhaft, nur nicht die Tatsache, daß es ihn, den Zweifler, gibt, weil er zweifelte (Dubito ergo sum — »Ich zweifle, deshalb bin ich«).“
[3] Zweifelst du etwa an mir?
Übersetzungen:


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