Applikation
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ap·pli·ka·ti·on, Plural: Ap·pli·ka·ti·o·nen
Aussprache:
IPA [aplikaˈt͡si̯oːn]
Bedeutungen:
[1] veraltet: ein Gesuch, eine Bittschrift
[2] veraltet: Bewerbung
[3] Medizin: das Verabreichen, das Anwenden von Heilmitteln, Arzneimitteln
[4] eine Aufnäharbeit, ein auf einen Stoff aufgenähtes Muster, eine Verzierung des Stoffes, Kleiderschmuck, Wäscheschmuck
[5] EDV: ein Software-Programm für Anwender, ein Anwendungsprogramm
[6] auf Tafeln, Karten o. Ä. aufgebrachte, aufgelegte, haftende Symbole im Unterricht oder für Anschauungszwecke, Demonstrationszwecke
[7] gehoben: Anwendung, Gebrauch
[8] katholische Religion: das Feiern einer Messe für bestimmte Anliegen oder Personen
Herkunft:
von lateinisch applicatio für das „Sichanschließen“, siehe auch italienisch applicare für „zusammenfügen[Quellen fehlen]
Synonyme:
[5] Anwendung, Anwenderprogramm, Anwendungsprogramm, App
[7] Anwendung
Beispiele:
[1] Der Applikation wird stattgegeben.
[2] Die Applikation wurde abgelehnt, da die Bewerberin nicht römisch-katholisch war und für den Dienst im Kindergarten als ungeeignet empfunden wurde.
[3] Nach der Applikation durch die Krankenschwester ging es mir deutlich besser.
[4] Die Jacke ist mit hübschen Applikationen versehen.
[5] Mit welcher Applikation hast du das Bild bearbeitet?
[6] Mit einem Kasten voller Applikationen, die auf der Rückseite mit einer magnetischen Schicht versehen waren, ist er aufgebrochen.
[7] Für welche Applikation ist dieser Gegenstand denn vorgesehen?
[8] „Die Applikation der Messe ist ein Willensakt des Zelebranten, durch den er einen Gläubigen oder eine Gemeinschaft von Gläubigen so als aktiv Mitfeiernde in die Messfeier einordnet, dass die Betreffenden in besonderer Weise an den Früchten des heiligen Opfers teilhaben.“
Übersetzungen:


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