Rationalität
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ra·ti·o·na·li·tät, Plural: Ra·ti·o·na·li·tä·ten
Aussprache:
IPA [ˌʁat͡si̯onaliˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] bildungssprachlich: das sinnvolle, vernünftige Wesen einer Sache
[2] Denken/Haltung/Handlungsweise, die in deutlichem Maße vernunftgesteuertes (rationales) Verhalten zeigt
[3] Mathematik: Eigenschaft einer reellen Zahl, sich als Bruch zweier ganzer Zahlen darstellen zu lassen
Herkunft:
Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv rational mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität
Gegenwörter:
[2] Imagination, Irrationalität, Paranoia
[3] Irrationalität, Nicht-Rationalität
Beispiele:
[1] „Hier fragt Rationalität nicht nur, ob etwas richtig getan wird (Effizienz), sondern ob auch das Richtige getan wird (Effektivität). Vernünftiges Handeln beinhaltet damit einen Anspruch auf richtiges Handeln, das man begründen kann.“
[1, 2] „Was ist der Maßstab für die Beurteilung der Rationalität? Ist es Wahrheit durch Logik, Wahrhaftigkeit durch eigene Erfahrung, Richtigkeit durch Normen oder noch ein anderer Maßstab?“
[2] „Sein Charakter wird durch zwei scheinbare Gegensätze bestimmt: leidenschaftliche Emotionalität und nüchterne Rationalität.
[2] „Viele Nicht-Statistiker erhoffen sich von Statistik die Grundlage zu Entscheidungen auf Basis der Rationalität nackter Zahlen.“
[3] Alle natürlichen Zahlen weisen die Eigenschaft Rationalität auf.



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