eingebildet
Adjektiv:

Worttrennung:
ein·ge·bil·det, Komparativ: ein·ge·bil·de·ter, Superlativ: am ein·ge·bil·dets·ten
Aussprache:
IPA [ˈaɪ̯nɡəˌbɪldət]
Bedeutungen:
[1] abwertend: sich überlegen fühlend; übertrieben stolz auf die eigene Person sein; eigene Eigenschaften, Fähigkeiten oder die soziale Stellung als soviel besser ansehen, dass man es einem anderen auch zeigt
[2] etwas, was nur in der eigenen Phantasie existiert, aber nicht in der Wirklichkeit
Synonyme:
[1] arrogant
[2] imaginär
Gegenwörter:
[1] bescheiden, demütig, devot, unterwürfig, zurückhaltend
Beispiele:
[1] „Wer so eingebildet ist, wie er, der findet keine Freunde!“
[1] Auch der "Klugscheißer" ist kein angenehmer Mensch, sondern schlicht und einfach eingebildet und lästig, weil er ständig durch seine Bemerkungen den Eindruck erwecken will, dass er alles besser weiß und kann.
[1] An uns Amerikanern ärgert den gemeinen Deutschen nichts mehr als unsere ausufernde Arroganz. Und es stimmt, wir sind eingebildet. Vielleicht nicht so sehr wie die Chinesen, Franzosen oder Berliner, aber wir sind es. So arrogant, dass wir glauben, Gott selbst sei "auf unserer Seite".
[1] Aber, da sind sich die Ladys einig, den echten Ronaldo trügen sie in ihrem Herzen. "Wie die ganze Welt!" Drei Mädchen an der Bushaltestelle gegenüber sind da anderer Meinung: "Der ist doch total eingebildet", zischt eine durch ihre Zahnspange.
[2] Die Symptome des Noceboeffekts sind nicht eingebildet, sondern gehen auf reale biochemische Prozesse zurück. Der Noceboeffekt macht gesunde Menschen physisch krank.
Übersetzungen: Partizip II: Worttrennung:
ein·ge·bil·det
Aussprache:
IPA [ˈaɪ̯nɡəˌbɪldət]
Grammatische Merkmale:


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