kümmern
Verb:

Flexion

Worttrennung:
küm·mern, Präteritum: küm·mer·te, Partizip II: ge·küm·mert
Aussprache:
IPA [ˈkʏmɐn]
Bedeutungen:
[1] reflexiv, mit „um“: für jemanden sorgen
[2] sich um eine Angelegenheit Gedanken machen
[3] reflexiv, mit „um“: eine Arbeit erledigen
[4] kraftlos vor sich hin vegetieren (bei Mensch, Tier, Pflanze), auch in übertragener Bedeutung
Synonyme:
[1] sorgen, betreuen
[2] beachten
[3] erledigen, organisieren
Gegenwörter:
[1] vernachlässigen
[2] unbekümmert (sein), (sich nicht) scheren (um)
[3] unerledigt (lassen)
[4] gedeihen
Beispiele:
[1] Sie kümmern sich um ihr Kind.
[1] „Wenn sich der russische Zar auch nicht viel um die Tschuktschenhalbinsel gekümmert hat, war seine Regierung doch klug genug, Fehler, wie sie in Alaska gemacht wurden, zu vermeiden.“
[2] Es kümmert niemanden.
[3] Er kümmert sich um einen neuen Ball.
[3] „Der Verband kümmert sich um die Organisation des dänischen Fußballsystems.“
[4] „In den 50er Jahren des 18. Jh. beginnt die zeugende Kraft der barocken Kultur zu kümmern.
Redewendungen:
[2] Wen kümmert´s? (umgangssprachlich)
[2] Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? (kritischer bis abfälliger Kommentar zur Meinungsänderung anderer, geht zurück auf ein Adenauer-Zitat.)
[4] vor sich hin kümmern
Übersetzungen:


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