Doppelpunkt
Substantiv, m:

Worttrennung:
Dop·pel·punkt, Plural: Dop·pel·punk·te
Aussprache:
IPA [ˈdɔpl̩ˌpʊŋkt]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Name des Satzzeichens (Interpunktionszeichens) ":", das eine kataphorische Funktion hat; es weist auf das Folgende hin: ein Zitat, einen Begriff; etwas, das besonders hervorgehoben werden soll.
[2] Phonetik: Zeichen, das in der Lautschrift die Länge des vorhergehenden Vokals anzeigt
[3] Mathematik: Zeichen für die mathematische Operation der Division oder eines Verhältnisses
Herkunft:
Determinativkompositum aus dem Stamm des Adjektivs doppelt und dem Substantiv Punkt
Synonyme:
[1] Kolon
[3] Geteiltzeichen
Gegenwörter:
[1] Ausrufezeichen, Fragezeichen, Komma (Beistrich), Semikolon (Strichpunkt), Gedankenstrich
Beispiele:
[1] Der Doppelpunkt wirkt wie eine Katapher, indem er auf das Folgende hinweist.
[1] Dem Doppelpunkt folgt in vielen Fällen eine direkte Rede oder eine Aufzählung.
[1] „Es gibt ein ausgezeichnetes Mittel, um logische Bindewörter zu ersparen und überhaupt den Satzbau zu entfetten: den Doppelpunkt.
[1] „Man schreibt nach einem Doppelpunkt klein, wenn der folgende Text nicht als selbstständiger Satz aufgefasst wird.“
[2] In der Lautschrift des Wortes Bodensee [ˈboːdn̩ˌzeː] wird durch die beiden Doppelpunkte angezeigt, dass die beiden Vokale des Wortes lang sind.
[3] In der Gleichung 10 : 2 = 5 zeigt der Doppelpunkt an, dass 10 durch 2 geteilt, und nicht etwa mit 2 multipliziert werden soll.
Übersetzungen:


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