bestellen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
be·stel·len, Präteritum: be·stell·te, Partizip II: be·stellt
Aussprache:
IPA [bəˈʃtɛlən]
Bedeutungen:
[1] eine Ware oder Dienstleistung zur Lieferung in Auftrag geben
[2] eine Nachricht ausrichten, überbringen
[3] Landwirtschaft: den Boden bearbeiten
[4] jemanden bestellen zu: jemandem ein Amt (einen Dienstposten) übertragen
Mehrere Bedeutungen fehlen noch.
Herkunft:
althochdeutsch bistellen, mittelhochdeutsch bestellenbesetzen, umstellen, anordnen“; von anordnen leitet sich die heutige Bedeutung „in Auftrag geben“ ab. Siehe hierzu auch unter bestallen.
Synonyme:
[1] anfordern, ordern, buchen, reservieren
[2] ausrichten, überbringen
[3] ackern, beackern, bebauen
[4] bestallen
Gegenwörter:
[1] abbestellen
[3] brach liegenlassen
[4] seines Amtes entheben
Beispiele:
[1] Ich habe mir eben eine Pizza bestellt.
[1] Ich habe beim Italiener für heute Abend einen Tisch bestellt.
[1] Könnten Sie mir bitte ein Taxi bestellen?
[2] Kannst du ihm einen schönen Gruß bestellen?
[2] Bestell ihr, sie kann mich mal!
[3] Im Frühjahr werden die Äcker bestellt.
[3] Die UN warnen vor einer Hungersnot im Bürgerkriegsland Südsudan. Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht und konnten ihre Felder nicht bestellen.
[4] „Der Abgeordnete Noonan wurde, 18 Monate nach seinem Einzug ins Parlament, zum Justizminister bestellt, anschließend führte er kurz das Wirtschaftsministerium.“
Redewendungen:
dastehen wie bestellt und nicht abgeholt
Übersetzungen:


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