verschlingen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·schlin·gen, Präteritum: ver·schlang, Partizip II: ver·schlun·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʃlɪŋən]
Bedeutungen:
[1] (auch übertragen) gierig oder hastig in sich aufnehmen, essen, fressen
[2] übertragen: gierig, hingabevoll, ausdauernd mit den Sinnen wahrnehmen, erfassen, lesen
Herkunft:
etymologisch: von mittelhochdeutsch slinden, verslinden zu althochdeutsch farslintan, slintan „verschlingen“
Wortbildung: Derivation (Ableitung) des Verbs schlingen mit dem Präfix ver-
Synonyme:
[1] verspeisen, vertilgen
Beispiele:
[1] „Sie umschlingen ihre Beute und ersticken sie, um sie dann als Ganzes zu verschlingen.“
[1] Ich glaube, die Wellen verschlingen,
Am Ende Schiffer und Kahn. (Heinrich Heines Lied von der Lore-Ley)
[1] Die Revolution verschlang ihre Kinder.
[2] „Als Kind verschlang ich alle Bücher, die ich in die Hände bekam und las oft bis spätabends mit der Taschenlampe in der Hand eine spannende Abenteuergeschichte. “
[2] „Und wir genossen des Anblick des anderen und ebenso, vom anderen mit Blicken verschlungen zu werden.“
Redewendungen:
[2] mit Blicken verschlingen
Übersetzungen:


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