binden
Verb:

Worttrennung:
bin·den, Präteritum: band, Partizip II: ge·bun·den
Aussprache:
IPA [ˈbɪndn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: durch ein Band zusammenhalten
[2] reflexiv: sich verpflichten
[3] transitiv: dickflüssig, sämig machen
[4] intransitiv: Töne legato spielen
[5] transitiv: ein Buch mit einem Einband versehen
Herkunft:
mittelhochdeutsch binden, althochdeutsch bintan, germanisch *bend-a- „binden“, indogermanisch *bhendh- „binden“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Synonyme:
[1] schnüren, fesseln, verknüpfen, festmachen, zusammenfügen, befestigen
[2] verpflichten
[3] andicken, dicken, eindicken, verdicken
[4] verbinden
[5] einbinden
Gegenwörter:
[1] lösen, trennen
Beispiele:
[1] Sie band das Boot an den Steg.
[1] „Einmal band er sich eine Woche lang den Arm auf den Rücken, um sich mit Unbill und Schmerz vertraut zu machen.“
[2] Er fühlte sich an sein Versprechen gebunden.
[2] „ ‚Er [der Uno-Migrationspakt] ist rechtlich nicht bindend, und deshalb steht Deutschland dazu‘, hat Angela Merkel auf einer Pressekonferenz in Warschau erklärt.“
[3] Zum Schluss die Suppe mit etwas Mehl binden.
[4] Hier ist gut zu hören, wie die Violinen die tieferen Töne binden.
[5] Mir ist die gebundene Fassung lieber, aber Paperbacks sind natürlich billiger.
Redewendungen:
jemandem sind die Hände gebunden (nicht handeln können)
jemandem etwas nicht auf die Nase binden (keinen Einblick geben)
jemandem etwas auf die Nase binden (belügen)
auf die Seele binden (dringend anempfehlen)
sich etwas ans Bein binden (sich belasten)
Übersetzungen:


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