fürchten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
fürch·ten, Präteritum: fürch·te·te, Partizip II: ge·fürch·tet
Aussprache:
IPA [ˈfʏʁçtn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, etwas fürchten: vor etwas Angst (Furcht) haben
[2] transitiv, etwas fürchten: etwas achten, vor etwas Ehrfurcht haben
[3] reflexiv, sich (vor etwas) fürchten: (vor etwas) Angst (Furcht) haben
Herkunft:
althochdeutsch furhten, furihtan, mittelhochdeutsch vürhten
Synonyme:
[1, 3] sich sorgen, ängstigen vor etwas
[2] achten, ehrfürchtig sein
Gegenwörter:
[1] Gefühl der trauten Zuneigung statt der scheuen Bangigkeit: lieben
[1] gegenteilige Empfindung zu möglichem künftigen Ereignis: (er-)hoffen
[2] gegenteilige Haltung, ohne Ergebung: missachten, trotzen, spotten
Beispiele:
[1] Der Tapfre fürchtet weder Tod noch Teufel.
[2] Der Fromme fürchtet allezeit Gott und befolgt sein Wort, der Gottlose aber spottet seiner.
[3] Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
[3] „Du aber, Menschensohn, fürcht' dich nicht vor ihnen […] !“
[3] „Ich fürcht' dich und dein glühes Aug'! / Ich fürchte dich so sehr! – / Fürcht' nicht, fürcht' nicht, du Hochzeitgast! / Ich starb nicht auf dem Meer!“
[3] „Und nu spricht der HERR, der dich geschaffen hat Jacob, und dich gemacht hat Israel. Fürcht dich nicht, Denn ich habe dich erlöset, Ich habe dich bey deinem namen geruffen, Du bist mein.“
Redewendungen:
etwas fürchten wie der Teufel das Weihwasser
jemanden fürchten wie der Teufel das Weihwasser
sich vor seinem eigenen Schatten fürchten
weder Tod noch Teufel fürchten
Übersetzungen:


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