Freiheit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Frei·heit, Plural: Frei·hei·ten
Aussprache:
IPA [ˈfʁaɪ̯haɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] kein Plural: Zustand, bei dem jemand von allen Zwängen und Pflichten frei ist
[2] in Freiheit: in der freien Natur; nicht eingesperrt
[3] Rechtswesen: Recht, das jemandem zusteht
Herkunft:
etymologisch: Im Althochdeutschen existierten parallel zwei Formen – frituom und friheit, im Mittelhochdeutschen – vrîtuom und vrîheit. Im Neuhochdeutschen trifft man schon nur freiheit.
strukturell: Substantivierung des Adjektivs frei durch die Nachsilbe -heit.
Synonyme:
[1] Unabhängigkeit, Ungebundenheit, Dissoziation, Autarkie, Anergie, Selbstgenügsamkeit, Selbstständigkeit
Gegenwörter:
[1] Abhängigkeit, Fremdbestimmung, Gebundenheit
[2] Gefangenschaft, Unfreiheit, Sklaverei
Beispiele:
[1] „Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“
[1] „Wenn einem die Freiheit gewaltsam genommen wird, ist man natürlich nicht lächerlich, es sei denn für den, der sie einem gewaltsam genommen hat.“
[1] „Und diese Freiheit wurde zur Glückseligkeit, wenn sie aufging in jener Bindung, die alles Irdische übersteigt.“
[2] Nach dreijähriger Haft ist er wieder in Freiheit.
[3] Sie haben bei uns mehr Freiheiten als anderswo.
[3] „Das Rasen bleibt erlaubt, weil sich einige Autofahrer nicht in ihrer Freiheit einschränken lassen wollen, so schnell zu fahren, wie es ihr Auto erlaubt.“
Redewendungen:
Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! (aus der frz. Revolution)
Übersetzungen:


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