Ramme
Substantiv, f:

Worttrennung:
Ram·me, Plural: Ram·men
Aussprache:
IPA [ˈʁamə]
Bedeutungen:
[1] veraltend oder landschaftlich: weibliches Schaf
[2] ein Werkzeug oder eine Maschine, das/die zum Feststampfen von Erde, Steinen, zum Verdichten von Böden und losem, weichem Untergrund, zum Einrammen von Pfählen, Pflöcken, Spundwänden, zum Aufbrechen von Asphaltdecken, Betonschichten und zum Schmieden bzw. Verformen von Metallen dient
[3] Marine, veraltet: Rammbug
Herkunft:
[1] zugrunde liegt mittelhochdeutsch ram, althochdeutsch ram "Schafbock", belegt seit dem 8. Jahrhundert
[2] aus [1] umgebildet, belegt seit dem 14. Jahrhundert
Synonyme:
[1] Au, Aue, Mutterschaf, Zibbe
[2] Fallhammer, Fallklotz, Mauerbrecher, Rammbär, Rammbock, Rammhammer, Rammklotz, Rammmaschine; (Quasisynonyme) Stampfer, Stoßheber
[3] Rammschiff
Gegenwörter:
[1] Ramm, Rammbock, Rammel, Rammer, Schafbock, Stär, Widder
Beispiele:
[1] Früher nannte man die Zibbe "Ramme" und den Bock "Ramm".
[2] Die Ramme trieb Pflöcke in den Grund.
[2] „Rumm rumm ratscht die Ramme nieder, ich schlage alles, noch eine Schiene.“
[3] Im Ersten Weltkrieg wurden die Kriegsschiffe ebenfalls mit Rammen ausgestattet.
[3] „Die jungen »Ritter der Tiefe«, nunmehr geschlagen und mit verbundenen Augen, die auf Deutschlands »Wunderwaffe« gefahren waren, waren, bittere Ironie, von einer der ältesten Waffen, die das Arsenal der Marine zu bieten hat, verdroschen worden: der Ramme.
Übersetzungen: Substantiv, m:

Worttrennung:
Ram·me; Plural 1: Ram·me, Plural 2: Räm·me
Aussprache:
IPA [ˈʁamə]
Bedeutungen:
[1] Namibia: männliches Zuchttier der Schafe oder seltener der Ziegen
Herkunft:
althochdeutsch ram; mittelhochdeutsch ram, Genitiv rammes, Plural remme; wahrscheinlich ist dieser Regionalismus aufgrund seiner Nähe zum Englischen the ram und Afrikaansen die ram nicht durch standarddeutsche Bezeichnungen verdrängt worden
Synonyme:
[1] Ramm; Schafbock, Widder, Rammbock, Rammel, Rammer, Stär
Gegenwörter:
[1] Au, Aue, Mutterschaf, Ramme f, Zibbe
Beispiele:
[1] „Ein neuer namibischer Rekord wurde auf der Versteigerung von Philip Strauss erzielt. Insgesamt wurden 75 Ramme zu einem Durchschnittspreis von N$ 12144 verkauft. Ein weiterer Rekord wurde aufgestellt, als 19 ,,Typ-5-Ramme" für durchschnittlich N$ 29219 den Besitzer wechselten.“
[1] „Nach den Vorlesungen und Erläuterungen zum Thema Weidewirtschaft wurden je fünf gute Ramme der Kleinviehrassen Dorper-Schafe, Karakul-Schafe, Boerbok-Ziegen, Damara-Schafe und Van-Rooy-Schafe zur Auktion angeboten.“
Übersetzungen:


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