rau
Adjektiv:

Worttrennung:
rau, Komparativ: rau·er, Superlativ: am rau·es·ten, am raus·ten
Aussprache:
IPA [ʁaʊ̯]
Bedeutungen:
[1] von Oberflächen: ungeglättet, ungehobelt
[2] von Landschaft: unwirtlich, karg
[3] übertragen: ruppig, rüpelhaft, roh
Herkunft:
mittelhochdeutsch rûch (Nebenformen rouch, rûhe, rûwe, rû) „rau, haarig, zottig, struppig“, althochdeutsch rûh, rûch „uneben, struppig, zottig, stachlig“, westgermanisch *rūhwa-
verwandt mit englisch rough, von altenglisch rûh; niederdeutsch ruug, von mittelniederdeutsch rû, rûwe, rûch, rûge; niederländisch ruig, von mittelniederländisch ruuch, rû, rou (ruych, ruygh)
Gegenwörter:
[1] glatt
[2] lieblich
[3] fair, freundschaftlich, nett
Beispiele:
[1] Die rauen Stellen müssen noch geglättet werden.
[1] „Mit repariertem Beifahrersitz, zwei Ersatzreifen und Werkzeug für die aufgrund der teilweise sehr rauen äthiopischen Pisten mit Sicherheit anfallenden Reparaturen machen wir uns auf den Weg.“
[2] Patagonien wird oft als sehr raues Land beschrieben.
[3] Die Gegner haben sich ein ziemlich raues Spiel angewöhnt.
[1] „Sie lachte rau.
Redewendungen:
in rauen Mengen
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
rau
Aussprache:
IPA [ʁaʊ̯]
Grammatische Merkmale:
  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs rauen

Rau
Substantiv, m, f, Nachname: Worttrennung:
Rau, Plural: Raus
Aussprache:
IPA [ʁaʊ̯], Plural: [ʁaʊ̯s]
Bedeutungen:
[1] deutscher Nachname, Familienname



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