beibringen
Verb:

Worttrennung:
bei·brin·gen, Präteritum: brach·te bei, Partizip II: bei·ge·bracht
Aussprache:
IPA [ˈbaɪ̯ˌbʁɪŋən]
Bedeutungen:
[1] etwas herbeiholen, beschaffen (als Beleg, Beweis für etwas)
[2] jemandem etwas Schlechtes zufügen
[3] erläutern, zeigen, wie etwas gemacht wird, so dass es der Betreffende dann kann, ebenso macht
[4] etwas Unangenehmes vorsichtig, diplomatisch mitteilen
Herkunft:
Ableitung des Verbs bringen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) bei-
Synonyme:
[1] beschaffen, herbeiholen, vorlegen
[2] schaden, zufügen
[3] anhalten, anleiten, einarbeiten, erklären, lehren, unterrichten, unterweisen, vermitteln, zeigen
[4] mitteilen, überbringen, zu verstehen geben
Beispiele:
[1] Zum Glück konnte ich Zeugen für den Unfall beibringen.
[1] Wer am Tag der Prüfung krank ist, muss ein Attest beibringen.
[2] Der Boxer hat seinem Gegner eine schwere Platzwunde über dem Auge beigebracht.
[2] Morgen wollen wir unserem Hauptkonkurrenten eine empfindliche Niederlage beibringen.
[3] In der ersten Klasse wird den Kindern das Lesen beigebracht.
[3] Wer bringt denn dem Jungen solche Kraftausdrücke bei?
[3] „Das Laster des Jahrhunderts hat Kretschmer dem eleganten Jüngling, der von nun an stets nach der neuesten Mode wie ein Dandy gekleidet geht, gewiß nicht erst beibringen müssen.“
[3] „Ein bestimmter Hafen in Südvietnam soll erfolgreich gegen feindliche Froschmänner von Delphinen verteidigt worden sein, denen man das Töten beigebracht hatte.
[4] Dass sein Urlaub gestrichen ist, müssen wir ihm schonend beibringen.
Redewendungen:
[3] jemandem die Flötentöne beibringen/jemandem Flötentöne beibringen
Übersetzungen:


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