nachgeben
Verb:

Worttrennung:
nach·ge·ben, Präteritum: gab nach, Partizip II: nach·ge·ge·ben
Aussprache:
IPA [ˈnaːxˌɡeːbn̩]
Bedeutungen:
[1] jemandem von etwas zusätzlich geben
[2] jemandem etwas erlauben oder zustimmen, trotz (anfänglicher) Bedenken
[3] an Halt verlieren
[4] Finanzwesen, Wirtschaft: an Wert verlieren
[5] jemandem oder einer Sache gleichkommen; hinter jemandem, einer Sache nicht zurückstehen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs geben mit dem Präfix nach-
Synonyme:
[1] dazugeben, nachreichen
[2] klein beigeben
[3] auseinanderbrechen, einstürzen, entzweigehen, zusammenbrechen, zusammenfallen, zusammenkrachen, zusammenstürzen
[4] bröckeln, verlieren
[5] nicht klein beigeben, mithalten, mit jemandem Schritt halten, mit etwas Schritt halten
Beispiele:
[1] „Könnten sie mir bitte etwas vom Salat nachgeben“, wandte er sich an den Kellner.
[2] Die Mutter gab ihrem Sohn nach und ließ ihn einen Lutscher nehmen, als er seinen Dackelblick aufsetzte.
[2] „Aber wenn der Klügere nachgibt, regiert der Dumme.“
[3] Der Damm gab nach und brach ein.
[4] Die Börsenkurse für Banken gaben infolge der europäischen Schuldenkrise wiederholt nach.
[4] „Die Konjunkturindikatoren für Deutschland geben nach, Prognosen müssen nach unten korrigiert werden.“
[5] Sie gaben ihren Freunden im Mountainbiken nichts nach.
Redewendungen:
der Klügere gibt nach
Übersetzungen:


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