schlachten
Verb, regelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
schlach·ten, Präteritum: schlach·te·te, Partizip II: ge·schlach·tet
Aussprache:
IPA [ˈʃlaxtn̩]
Bedeutungen:
[1] Fleischerhandwerk, Nahrung, Gastronomie: Nutztiere fachgerecht töten und zerlegen, um Fleisch und andere Rohstoffe zu gewinnen;
[2] Glaube, Religion, Mythologie: Töten von Tieren zum Opfer
[3] wahlloses Töten, hinmorden, niedermetzeln von Lebewesen
[4] ohne weiteren Nebensinn: gegen den Feind schlachten, scharmützeln oder andere dergleiche Handlungen verrichten; kriegerisch
[5] eine Schlacht, einen Uferdamm zur Befestigung anlegen
[6] Redensart: Güter aufkaufen, um sie in Parzellen mit großem Gewinn zu verkaufen
Herkunft:
mittelhochdeutsch slahten, althochdeutsch slahtōn, slahton, mittelniederdeutsch slachten, niederländisch slachten, dänisch slagte, schwedisch slagta; zu Schlacht
Synonyme:
[1] abschlachten, abstechen, töten
schweizerisch, sonst landschaftlich: metzgen
landschaftlich: metzeln, metzen, metzgern
landschaftlich, sonst veraltet: abtun
[3] abschlachten
[4] dahinschlachten
Beispiele:
[1] Zur Feier seiner Wiederkehr wurde ein Lamm geschlachtet.
[1] Wenn im Dorf geschlachtet wird, gibt es immer frische Blutwurst.
Redewendungen:
das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten -
Übersetzungen:
Schlachten
Substantiv, n:

Worttrennung:
Schlach·ten, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʃlaxtn̩]
Bedeutungen:
[1] fachgerechtes Töten warm- oder kaltblütiger Tiere mit vorherige Betäubung durch einen Schlachter
Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs schlachten
Beispiele:
[1] „Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für das so genannte Schächten, das heißt das Schlachten warmblütiger Tiere ohne vorherige Betäubung.“
Übersetzungen: Deklinierte Form, f: Worttrennung:
Schlach·ten
Aussprache:
IPA [ˈʃlaxtn̩]
Grammatische Merkmale:


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