sowieso
Adverb
Worttrennung:
so·wie·so
Aussprache:
IPA [zoviˈzoː]
Bedeutungen:
[1] Satzadverb: auf alle Fälle; auch ohne eine weitere Voraussetzung (stellt einen Sachverhalt als zweifelsfrei gültig dar und dient meist dem Zweck, entweder das Gesagte zu erklären bzw. zu rechtfertigen, Hintergrundinformationen zum Gesagten einzuführen oder die Wichtigkeit des Gesagten herauszuheben)
Herkunft:
Zusammenrückung von so, wie und so
Synonyme:
[1] allerdings, freilich, ohnehin; umgangssprachlich: eh
Beispiele:
[1] Deine Bemerkung war überflüssig, da wir das sowieso schon geplant hatten.
[1] Er kündigte mir gestern an, mich zu verlassen; sowieso gab es in unserer Beziehung schon längere Zeit Probleme.
[1] Ich brauche dir nicht von meinem Erlebnis erzählen, da es dir sowieso bald jemand berichten wird.
[1] Ich sehe keinen Grund, mich dagegen zu beschweren, da sich sowieso nichts ändern wird, zumal uns genau das auch schon gesagt wurde.
[1] Sowieso ist sich die Hälfte aller Eltern in der EU […] der Gefahren, die das Internet birgt, nicht bewusst. (Internetbeleg)
[1] Er nahm mir alles weg, was ich je besessen habe: mein Auto, mein Pferd und mein Haus sowieso (= erst recht).
[1] Es freut mich, dass die Straße nicht gebaut wird; ich konnte den Vorschlag sowieso noch nie nachvollziehen, weil er negative Auswirkungen auf die Tierwelt hat.
Übersetzungen: Antwortpartikel: Worttrennung:
so·wie·so
Aussprache:
IPA [zoviˈzoː]
Bedeutungen:
[1] Zustimmung ausdrückend, auf alle Fälle, unabhängig von weiteren Voraussetzungen
Herkunft:
Zusammenrückung von so, wie und so
Beispiele:
[1] Kommst du heute Abend mit? Sowieso!
Übersetzungen:
Sowieso
Substantiv, m

Worttrennung:
So·wie·so, Plural: So·wie·sos
Aussprache:
IPA [zoviˈzoː]
Bedeutungen:
[1] zumeist mit vorangestelltem »Herr« und dergleichen: wird stellvertretend benutzt für einen Personennamen, insbesondere Familiennamen, der unbekannt ist oder aus anderen Gründen nicht genannt wird
Herkunft:
Nullableitung (Konversion, syntaktische Umsetzung) zu sowieso
Synonyme:
[1] Soundso
Beispiele:
[1] „Der Verleiher sagte: Da haben wir doch den Sowieso unter Vertrag, der muß die Hauptrolle spielen, und seine Partnerin, das ist natürlich die Sowieso.“
[1] „Da die ‚Carrozzieri‘ nicht von den Aufträgen eines einzigen Autoherstellers leben können, passiert es, daß ein Kunde mit dem Vorwurf kommt: ‚Warum hast du dem Sowieso etwas Moderneres gemacht als mir?‘, und der Hinweis, daß jener Entwurf später entstanden sei, beschwichtigt nicht, wenn der Konkurrent rascher gearbeitet hat und eher mit dem jüngeren Typ herausgekommen ist als der Mäkler mit dem seinen.“
[1] „Sie müssen unbedingt den Sowieso, die Sowieso kennenlernen!“
[1] „Vor allem aber gefällt Dreier die Idee des Adress-Services: ‚Dann können wir endlich helfen, wenn Ehemalige anrufen und sagen: Ich hab doch mal mit dem Sowieso studiert, wo steckt der jetzt?‘“
[1] „Mit Herrn oder Frau Sowieso dagegen wären wir bis zur Konferenz oder einem Abgabetermin kaum ins Gespräch gekommen. Es sei denn, ein besonders freudiges oder besonders unangehmes Ereignis hätte das nötig gemacht. ‚Ah, übrigens: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!‘ fand sich selbstverständlich im Repertoire der Sowiesos; […]“
[1] „Man ertappt sich, dass man in den Figuren manchmal den Sowieso oder die Dingsda zu erkennen meint.“
[1] „Der Sowieso, das ist ein außerordentlich interessanter Mann.“
Übersetzungen:
Substantiv, f

Worttrennung:
So·wie·so, Plural: So·wie·sos
Aussprache:
IPA [zoviˈzoː]
Bedeutungen:
[1] zumeist mit vorangestelltem »Frau« und dergleichen: wird stellvertretend benutzt für einen Personennamen, insbesondere Familiennamen, der unbekannt ist oder aus anderen Gründen nicht genannt wird
Herkunft:
Nullableitung (Konversion, syntaktische Umsetzung) zu sowieso
Synonyme:
[1] Soundso
Beispiele:
[1] „Der Verleiher sagte: Da haben wir doch den Sowieso unter Vertrag, der muß die Hauptrolle spielen, und seine Partnerin, das ist natürlich die Sowieso.
[1] „Sie müssen unbedingt den Sowieso, die Sowieso kennenlernen!“
[1] „Gehen sie einmal ungeschminkt nur schnell zum Gemüseladen, heißt es gleich, hast du die Sowieso gesehen?“
[1] „Mit Herrn oder Frau Sowieso dagegen wären wir bis zur Konferenz oder einem Abgabetermin kaum ins Gespräch gekommen. Es sei denn, ein besonders freudiges oder besonders unangehmes Ereignis hätte das nötig gemacht. ‚Ah, übrigens: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!‘ fand sich selbstverständlich im Repertoire der Sowiesos; […]“
[1] „Für die Hauptrolle ist die Sowieso ideal, phänomenal.“
[1] „Da kommt ein Mitbewohner im schwarzen Anzug, sagt mit Trauer in der Stimme, dass der oder die Sowieso aus dem Dorf gestorben ist und bittet im Namen der Angehörigen um den Besuch der Beerdigung, die dann und dort ist.“
Übersetzungen:


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