festhalten
Verb:

Worttrennung:
fest·hal·ten, Präteritum: hielt fest, Partizip II: fest·ge·hal·ten
Aussprache:
IPA [ˈfɛstˌhaltn̩]
Bedeutungen:
[1] so in der Hand halten, dass es ihr nicht entgleitet
[2] deutlich erwähnen, damit es nicht vergessen wird
[3] in seiner Bewegungsfreiheit einschränken
[4] schriftlich niederlegen
[5] auf ein Speichermedium aufzeichnen
[6] an etwas festhalten: ein Konzept beibehalten
[7] sich an etwas festhalten: etwas als Stütze greifen, damit man nicht stürzt
Herkunft:
zusammengesetzt aus dem Adjektiv fest und dem Verb halten
Beispiele:
[1] Ich hielt das Buch fest.
[2] Ich möchte festhalten, dass es sich hierbei um eine erhebliche Straftat handelt.
[3] Die Protestanten wurden tagelang festgehalten.
[4] Es wurde in seinem Tagebuch festgehalten.
[5] Früher wurden Videos auf Kassetten festgehalten.
[6] An diesem Brauch möchten wir festhalten.
[6] „Eine besondere Klasse bildeten die Wenden, soweit sie für sich in geschlossenen Siedlungen an den alten Lebensbedingungen und z.T. auch ihrer Religion festhielten.
[6] „Die sizilianischen Verwaltungsbeamten wollten aber an ihren alten Gewohnheiten festhalten.
[7] Ich brauche doch sicher beide Hände, um mich festzuhalten.
Redewendungen:
[2] Und nun halt Dich fest: … () (informeller Gebrauch, vorgestellt vor einer überraschenden Aussage, zum Beispiel: „Und nun halt Dich fest: Reicht er mir doch die Hand, es tät ihm leid und dann umarmt er mich auch noch anschließend! Ich war völlig perplex.“)
Übersetzungen:
Festhalten
Substantiv, n:

Worttrennung:
Fest·hal·ten
Aussprache:
IPA [ˈfɛstˌhaltn̩]
Bedeutungen:
[1] Hinderung an der Bewegung durch Zugreifen
Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs festhalten (substantivierter Infinitiv)
Gegenwörter:
[1] Loslassen
Beispiele:
[1] Das Festhalten autistischer Kinder ist umstritten.



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