zäh
Adjektiv:

Worttrennung:
zäh, Komparativ: zä·her, Superlativ: am zähs·ten, zä·hes·ten
Aussprache:
IPA [t͡sɛː]
Bedeutungen:
[1] langsam, schwerfällig fließend
[2] wenig dehnbar und dabei relativ reißfest
[3] ausdauernd; auch bildlich: unnachgiebig, widerstandsfähig
[4] mühsam verlaufend
Herkunft:
bezeugt im Mittelhochdeutschen zæh(e), das seinerseits dem Althochdeutschen zāh entstammt, welches wiederum auf das Westgermanische *tāhu-, oder älter *tanhu-, zurückgeht; die genaue Herkunft dieser westgermanischen Formen bleibt unklar; etymologische Verwandtschaften bestehen mit dem Altenglischen tōh (neuenglisch tough) und getenge „nahe befindlich, verwandt“ sowie dem Altsächsischen bitengi „drückend“, außerdem noch mit dem Mittelniederländischen taey (neuniederländisch taai)
Synonyme:
[1] dickflüssig, schwerflüssig, zähflüssig
[3] ausdauernd, unnachgiebig, widerstandsfähig
Beispiele:
[1] Der Teig ist zu zäh.
[2] Das Material ist recht zäh.
[3] Er ist ein zäher Kämpfer.
[4] Die Verhandlungen verliefen recht zäh.
[4] „Ihre Unterhaltung verlief zäh.
[1] „Zäh verlief indes das vergangene Jahr, als er sich nach 14 Jahren von seiner Trainerin Ute Schinkitz trennte und die Sinnkrise in allen Facetten durchlebte.“
Übersetzungen:


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