Balken
Substantiv, m:

Worttrennung:
Bal·ken, Plural: Bal·ken
Aussprache:
IPA [ˈbalkn̩]
Bedeutungen:
[1] Bauwesen: ein Pfosten mit vier Kanten, meist mit stützender oder tragender Funktion
[2] dicker Strich, Streifen, insbes. in der Notenschrift: Strich, der zwei oder mehrere Notenhälse von Achtelnoten verbindet
[3] Anatomie: faserartige Verbindung der beiden Hemisphären des Gehirns
[4] Sport, Turnen: kurz für Schwebebalken
[5] Heraldik: waagrechter, farblich abgesetzter Trennstreifen im Wappen
[6] regional: Dachboden
Synonyme:
[1] Bohle, Kantholz, Pfeiler, Pfosten, Strebe, Stütze, Träger
[3] Corpus callosum
[4] Schwebebalken
[5] Band, Gürtel, Ritterstraße, Straße, Strebe, Strich
[6] Dachboden, Gebälk
Gegenwörter:
[5] Pfahl (senkrechter Streifen)
Beispiele:
[1] „Die stärkern griffen an den Stangen und Latten herum und sagten: Herrgott, wie schade um das alte Werk! Seht, welche Balken, alles Eichen, fester als Eisen! Das hätt’ noch Jahrhunderte gedauert.“
[2] Die Gesichter der Opfer wurden auf den Zeitungsfotos durch schwarze Balken unkenntlich gemacht.
[2] Die Fähnchen von aufeinanderfolgenden Achtelnoten können durch einen verbindenden Balken ersetzt werden.
[3] Wegen der medikamentös nicht beherrschbaren schweren Epilepsie wurde der Balken des Patienten chirurgisch durchtrennt.
[4] Sie ist eine vorzügliche Turnerin und schafft auf dem Balken sogar einen Rückwärtssalto.
[5] „›Onkel!‹ rief das junge Mädchen, ›stelle dich, wie du willst, ich weiß doch, daß dir nicht einfällt, das zerbrochene Wappen der Gnadewitze wieder zusammenzufügen.‹ / ›Aber ich sehe nicht ein, es ist ein ganz hübsches Wappen mit Balken, Sternen –‹ / ›Und einem Rade voller Blutflecken,‹ unterbrach ihn Elisabeth.“
Redewendungen:
[1] den Splitter im fremden Auge, aber nicht den Balken im eigenen sehen
[1] lügen, dass sich die Balken biegen
[1] Wasser hat keine Balken / Wasser hat keinen Balken
Übersetzungen:


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