wiederholen
Verb, untrennbar:

Worttrennung:
wie·der·ho·len, Präteritum: wie·der·hol·te, Partizip II: wie·der·holt
Aussprache:
IPA [ˌviːdɐˈhoːlən]
Bedeutungen:
[1] etwas zum zweiten oder mehrfachen Male, erneut tun, durchführen, stattfinden lassen
[a] etwas Gelerntes zum Zwecke der Übung
[2] reflexiv: etwas zum zweiten oder mehrfachen Male, erneut aussprechen, sagen
[3] reflexiv: erneut geschehen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs holen mit dem Präfix wieder-
Beispiele:
[1] Wiederhole deine Prüfung.
[1] „Um Übertragungsfehler zu vermeiden, wiederholten die Deutschen ihren Nachrichtenschlüssel (drei zufällig gewählte Buchstaben), natürlich durch den Tagesschlüssel codiert.“
[2] Großmütter wiederholen sich gern.
[3] Die Ereignisse wiederholen sich.
Übersetzungen: Verb, trennbar:

Worttrennung:
wie·der·ho·len, Präteritum: hol·te wie·der, Partizip II: wie·der·ge·holt
Aussprache:
IPA [ˈviːdɐˌhoːlən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas oder jemanden an den ursprünglichen Ort zurückholen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs holen mit dem Präfix wieder-
Synonyme:
[1] zurückbeordern, zurückholen, zurückrufen
Gegenwörter:
[1] dalassen, hierlassen, zurücklassen
Beispiele:
[1] Die Vergangenheit wiederzuholen gelingt nie, sie zu wiederholen gelingt, indem die Vergangenheit zur Dominante einer Zeit wird.
[1] „Die Franzosen habe sich ihre Freiheit wiedergeholt,“ so Le Pen.
[1] Daher ließ sie einen ihrer Handschuhe in den Zwinger der Löwen fallen, die in der größten Raserei waren; dann bat sie Herrn de Lorge, ihn wiederzuholen, wenn er sie wirklich so sehr liebe, wie er sage.
[1] Sie schrieb mehrere Briefe, kündigte auch an, sich das Geld bei dem Verwalter und Elektriker wiederzuholen.
[1] Er reiste nun nach Rom zu Augustus, um die Söhne wiederzuholen.
Übersetzungen:


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