kratzen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
krat·zen, Präteritum: kratz·te, Partizip II: ge·kratzt
Aussprache:
IPA [ˈkʁat͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: sich mit den Fingernägeln, Krallen oder ähnlichen spitzen, scharfen Dingen, die dazu geeignet sind, einen Abrieb zu verursachen, schaben
[2] Lebewesen: mit einem spitzen, scharfen Gegenstand kleine Partikel von etwas entfernen
[3] Gegenstand: scheuern, schaben, mechanische oder akustische Reize an etwas auslösen
[4] Wollbearbeitung: mit der Kratze arbeiten
[5] umgangssprachlich, salopp, ironisch, häufig verneinend: etwas als eher unangenehm empfinden
Gegenwörter:
[1] streicheln
[3] gleiten
[5] begöschen, freuen
Beispiele:
[1] Voller Verwunderung kratzte er sich am Hinterkopf.
[2] Kratz mich mal!
[2] Die Katze kratzte leise an der Tür.
[2] „"Die SPD will alte Industrien mit neuen ergänzen, während die Grünen für einen schnellen Schnitt und gezielte Förderung nachhaltiger Technologien sind", versuchte Fritz Kuhn etwas am Ruf des Ministers als grünen Vordenker zu kratzen.“ (übertragen)
[3] Die Plattenspielernadel kratzt auf der Schallplatte.
[4] Wolle kann gekratzt werden.
[5] Welches Auto meine Nachbarin fährt, kratzt mich überhaupt nicht.
[5] Kratzt dich das gar nicht?
Redewendungen:
die Kurve kratzen - verschwinden, sich entfernen
auf der Geige kratzen - schlecht auf der Geige spielen
Übersetzungen:


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