freilassen
Verb:

Worttrennung:
frei·las·sen, Präteritum: ließ frei, Partizip II: frei·ge·las·sen
Aussprache:
IPA [ˈfʁaɪ̯ˌlasn̩]
Bedeutungen:
[1] ein Lebewesen in die Freiheit entlassen
[2] Recht: einen Sklaven aus der Sklaverei entlassen
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adjektiv frei und dem Verb lassen
Synonyme:
[1] auslassen, befreien, entlassen, freigeben, freisetzen, laufen lassen, loslassen
[2] emanzipieren
Gegenwörter:
[1] anleinen, einsperren, fangen, fassen, festhalten, gefangennehmen, internieren, verhaften
[2] versklaven
Beispiele:
[1] Der Graf ward von den Dienern des Königs festgehalten und sollte in das Gefängnis geführt werden, da schlug die Königin die Augen auf und rief, sie sollten ihn freilassen, und jedermann sollte hinausgehen, sie wollte insgeheim mit ihm reden.
[1] »Ich soll Sie freilassen auf Ihr bloßes Wort hin, daß Sie diese Briefe besitzen, an deren Wiedererlangung allerdings dem General gelegen sein mag!«.
[1] Eines Tages wird man sie freilassen, und dann werden sie fortfliegen über den blauschimmernden Wald, den man da hinten sehen kann, weit fort, über die Seen …
[2] Die Tatsache, daß Frauen überhaupt Sklaven freilassen und Patroninnen sein können, kompliziert die Regelungen des Patronats, die im Falle männlicher Freilasser eindeutig sind.
[2] Sklavenhalter, die mindestens 20 Jahre alt sind (25 Jahre ohne Erlaubnis ihrer Eltern) können ihre Sklaven freilassen.
[2] Es sollte nämlich jeder seinen hebräischen Sklaven und seine hebräische Sklavin freilassen und keiner sollte mehr seinen hebräischen Stammesbruder als Sklaven halten.
Redewendungen:
gegen Kaution freilassen
Bücher freilassen
Übersetzungen:


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