erhalten
Verb:

Worttrennung:
er·hal·ten, Präteritum: er·hielt, Partizip II: er·hal·ten
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈhaltn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas bekommen, empfangen
[2] etwas bewahren
[3] jemanden ernähren, unterhalten
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs halten mit dem Präfix er-
Synonyme:
[1] empfangen, bekommen, hinnehmen
[2] bewahren, konservieren
[3] ernähren, unterhalten, verpflegen
Gegenwörter:
[1] abgeben, übergeben, überbringen
[2] aufgeben
Beispiele:
[1] Der Empfänger erhielt ein Paket von einem Boten.
[1] Der Sklave erhielt Schläge für seinen Ungehorsam.
[1] Der Schüler erhielt schlechte Bewertungen.
[1] „Ich habe einen dreiwöchigen Grundkurs erhalten, mehr nicht!“
[1] „Grundsätzlich gilt die Namensregelung, wonach SUV ungerade Ziffern (Q1, Q3, Q5, etc.) erhalten, die geraden Zahlen dagegen den sportlicheren, eleganteren Crossover-Modellen vorbehalten bleiben.“
[1] Ihre erste Auszeichnung erhielt sie bereits mit 23 Jahren für ihre Rolle in der Komödie "Meine Sorgen möcht' ich haben" von Wolf Gremm.
[2] Durch gute Pflege konnte das Gebäude lange erhalten werden.
[2] „Bei dieser Geldanlage kommt es mir weniger auf die Rendite an: Mir ist Sicherheit sehr wichtig, damit die Werte wirklich für meine Kinder erhalten bleiben.“
[3] Mit diesem geringen Einkommen konnte er seine Pfleglinge nicht erhalten.
Redewendungen:
einen Dämpfer erhalten () — jemandes Euphorie, Überschwang abschwächen
kleine Geschenke erhalten die Freundschaft — ironischer Kommentar, wenn sich der Beschenkte bedankt
den Gnadenstoß erhaltenvon einem Tier: das Leiden durch eine schwere Verletzung mit einem Todesstoß beenden
einen Korb erhalten — von einer Frau oder Mann in Liebesdingen abgewiesen werden
Übersetzungen: Adjektiv:

Worttrennung:
er·hal·ten, keine Steigerung
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈhaltn̩]
Bedeutungen:
[1] im weitgehend ursprünglichen Zustand befindlich
Herkunft:
Derivation (Ableitung) vom Partizip Perfekt des Verbs erhalten
Gegenwörter:
[1] kaputt, verfallen, zerfallen, zerstört
Beispiele:
[1] Von der wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt zur Zeit der Ritter zeugt noch heute der recht gut erhaltene bzw. liebevoll restaurierte Altstadtkern.
[1] Gut erhaltene Fassaden, Türen, Fenster und Treppenhäuser, peinlichst saubere Sanitärräume, gepflegte Schlafzimmer und funktionstüchtige Küchenmaschinen verstehen sich von selbst.
[1] Außerdem sei ein Bruch der schlecht erhaltenen Deiche des Schlammbeckens Velik Krivelj zu befürchten.
Übersetzungen:


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