Verkehr
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ver·kehr, Plural: Ver·keh·re (nur fachsprachlich)
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈkeːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] Bewegung von Fahrzeugen, Menschen, Gütern, Nachrichten auf dafür vorgesehenen Strecken, Wegen
[2] gesellschaftlicher Umgang, soziale Kontakte, sozialer oder verbaler Austausch
[3] umgangssprachlich: kurz für Geschlechtsverkehr
[4] Austausch von Waren, Dienstleistungen, Zahlungsmitteln, Wertpapieren und so weiter
Herkunft:
Verbalsubstantiv zu verkehren, belegt seit der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, zuerst im Sinne von „Handelsverkehr“
Synonyme:
[2] Kommunikation, Umgang
[3] Geschlechtsverkehr
[4] Handel, Handel und Wandel, Umlauf
Beispiele:
[1] Der Verkehr kommt zum Erliegen. Kein Auto kommt mehr voran.
[1] „Der Verkehr auf der Straße war chaotisch, und sie nahmen sich in Acht.“
[1] „Es würde wohl noch eine Zeitlang dauern, bis die Bombentrichter auf dem Fahrweg beseitigt und der Verkehr auf Rädern auch hier vorbeirollen würde.“
[1] „Wir nähern uns dem Flughafen, und der Verkehr nimmt zu.“
[2] In seinem langen und engen Verkehr mit ihr hatte er nie eitlen Widerspruch in ihrem Wesen, nie ein Abweichen von der Wahrheit entdeckt.
[2] „Für den Verkehr mit den Weißen aber genügten Orwos Sprachkenntnisse, außerdem hatten sie jetzt Son als besten Dolmetscher.“
[3] Wie oft hatten sie ungeschützten Verkehr in den letzten Monaten?
[4] Verordnung, betreffend den Verkehr mit künstlichen Mineralwässern
Redewendungen:
etwas aus dem Verkehr ziehen
etwas in Verkehr bringen
jemanden aus dem Verkehr ziehen
Übersetzungen:


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