aufstellen
Verb:

Worttrennung:
auf·stel·len, Präteritum: stell·te auf, Partizip II: auf·ge·stellt
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌʃtɛlən]
Bedeutungen:
[1] etwas aufrichten
[2] etwas an einen Platz stellen
[3] jemand an einen Platz beordern
[4] bilden, formieren
[5] für eine Wahl vorschlagen
[6] etwas entwickeln
[7] norddeutsch: Unsinn machen, Quatsch machen
Herkunft:
Ableitung eines Partikelverbs zu stellen mit dem Präfix auf-
Synonyme:
[1] aufrichten, hinstellen
[2] platzieren
[3] postieren
[4] bilden, formieren, zusammenstellen
[5] vorschlagen
[6] ausarbeiten, entwickeln
[7] anstellen
Gegenwörter:
[1] hinlegen, umlegen
[2] entfernen, wegschaffen
[3] wegjagen, wegschicken
[4] auflösen
[5] ablehnen
[6] aufgeben, verwerfen
Beispiele:
[1] Kannst du mal die Leiter wieder aufstellen?
[2] Wir sollten die Stühle aufstellen, bevor die Gäste kommen.
[3] Die Wache ist vor dem Haupteingang aufgestellt.
[4] Nur der Trainer darf die Mannschaft aufstellen.
[5] Die Kandidaten werden von einem Gremium aufgestellt.
[5] „[…] kurz vor den Kommunalwahlen im November 2019 verbietet die Hongkonger Regierung Joshua Wong, sich als Kandidat aufstellen zu lassen.“
[6] Bevor wir loslegen können, müssen wir einen Plan aufstellen.
[7] Was hast du denn schon wieder aufgestellt?
Redewendungen:
[2] Möbel aufstellen
[4] eine Mannschaft aufstellen
[5] Kandidaten aufstellen
[6] Pläne aufstellen
Übersetzungen:
Aufstellen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Auf·stel·len, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌʃtɛlən]
Bedeutungen:
[1] Akt des Errichtens eines Objektes, Bauwerkes, ... oder in übertragenem Sinne auch einer These, Behauptung etc.
Herkunft:
Ableitung zum Verb aufstellen durch Konversion
Synonyme:
[1] Errichten
Gegenwörter:
[1] Abbauen, Abbrechen, Abreißen
Beispiele:
[1] „Ein Richter hat nun das Aufstellen der Statue vorerst ausgesetzt.“
Übersetzungen:


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