Mann
Substantiv, m

Worttrennung:
Mann, Plural 1: Män·ner, Plural 2: Man·nen
Aussprache:
IPA [man]
Bedeutungen:
[1] erwachsener, männlicher Mensch
[2] kurz für: Ehemann
[3] im militärischen, seemännischen und ähnlichen Sprachgebrauch mit Formen wie ›zwei Mann‹: Zahlklassifikator
[4] kein Plural, als Anrede beziehungsweise wie eine Interjektion: Ausruf des Erstaunens oder der Verärgerung
[5] Plural 2: Mitglied einer Anhängerschaft, Gefolgschaft von jemandem
[6] kein Plural, ersatzweise Leute/Volk: einzelne Person
Herkunft:
mittelhochdeutsch und althochdeutschman“, seit dem 8. Jahrhundert belegt, ursprünglich wahrscheinlich „denkendes Wesen“ oder „aufrecht laufendes Wesen“
Synonyme:
[1] Kerl
[2] Ehegatte, Ehemann, Ehepartner, Gatte, Gemahl, Gespons
[3] Kopf
Gegenwörter:
[1] Frau, Weib, Junge, Kind
[2] Ehefrau, Frau, Eheweib, Gattin, Junggeselle
Beispiele:
[1] Er ist ein kluger Mann.
[2] Nach ihrer Hochzeit lebten sie als Mann und Frau bis an ihr Ende.
[2] Darf ich vorstellen? Mein Mann.
[1, 2] „Ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen ein Fantasieprodukt, wie das Kastensystem in Indien oder die Rassentrennung in den Vereinigten Staaten?“
[3] Ich brauche zwei Mann für diese Arbeit.
[3] Alle Mann an Deck!
[3] Hundert Mann und ein Befehl.
[3] „Zwangsläufig war es mit diesen zwei Mann, die ebenfalls berufstätig waren, nicht mehr möglich, den Umfang an Arbeit, der sich vorher auf 6 Mann verteilte, in Zukunft weiterhin zu erledigen.“
[3] „Sechsunddreißig Divisionen im Gesamtumfang von 1,5 Millionen Mann sollten für das Unternehmen bereitgestellt werden, mit Luftwaffe, Marine und Logistik-Einheiten alles in allem fünf Millionen Mann, eine Streitmacht, die doppelt so groß war wie jene, die Stalin zu Beginn des Jahres gegen Berlin aufgeboten hatte.“
[4] Mann, bist du blöd!
[5] Er rief seine Mannen zusammen.
[5] „Herr Wilhelm und seine Mannen vom Stubnblues bereiten sich auf einen stimmungsvollen Abend in der Arena vor.“
[6] Sie hatten wegen des warmen Wetters Mühe, ihre Winterware an den Mann zu bringen.

Redewendungen
das Kind im Manne
der kleine Mann
fünf Mann hoch – steht für: Anzahl von Personen
Mann, Mann, Mann!, Mann, o Mann! – Ausruf des Erstaunens
Männer und Frauen passen nicht zusammen
mit Mann und Maus untergehen – vollständig völlig, total, ohne Ausnahme untergehen, eine Niederlage erleiden
seinen Mann stehen – sich der Aufgabe gewachsen zeigen
wie die Nase des Mannes, so sein Johannes – umschreibender Vergleich der Länge des Penis
Übersetzungen:
Substantiv, m, f, Nachname
Worttrennung:
Mann, Plural: Manns
Aussprache:
IPA [man]
Bedeutungen:
[1] deutschsprachiger Familienname, Nachname
Herkunft:
  1. Übername für eine männliche Person, auch in Nebenbedeutungen des Begriffs (tüchtiger Kerl, Lehnsmann, Vasall, Ministeriale)
  2. Ableitung und Koseform aus den altdeutschen Rufnamen Maganhart, Mannhart, Manno
Beispiele:
[1] Frau Mann ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Mann wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Manns kommen heute aus der Steiermark.
[1] Der Mann trägt nie die Schals, die die Mann ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Mann kommt, geht der Herr Mann.“
[1] Mann kommt und geht.
[1] Manns kamen, sahen und siegten.
[1] An verregneten Herbsttagen ist Familie Manns liebste Beschäftigung das Bemalen von Hühnereiern.
[1] An verschneiten Wintertagen ist die liebste Beschäftigung von Familie Mann das Schmücken von Weihnachtsbäumen.



Dieser Text ist aus der Wiktionary und ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 license | Terms and conditions | Privacy policy 0.003
Deutsch Wörterbuch