Leistung
Substantiv, f

Worttrennung:
Leis·tung, Plural: Leis·tun·gen
Aussprache:
IPA [ˈlaɪ̯stʊŋ]
Bedeutungen:
[1] allgemein: gezielte Handlung, die zu einem bestimmten Ergebnis beziehungsweise der Lösung einer Aufgabe führt
[2] Physik: verrichtete Arbeit pro Zeit
[3] Sport: im Sinne von [2] im Radsprint, Radsport, Rudern und der gleichen; bei anderen Sportarten im weiteren Sinn, nämlich von größeren erzielten Höhen, Weiten, Geschwindigkeiten oder höheren anderen Wertungen
[4] Recht: die bewusste und zweckgerichtete Mehrung fremden Vermögens
[5] Rechnungswesen: Ergebnis der betrieblichen Faktorkombination
[6] Wirtschaft: Zahlung, zum Beispiel eine Versicherungsleistung
[7] Rechnungswesen: eine Arbeitsleistung, zum Beispiel Mehrdienstleistung (österreichischer Ausdruck für Mehrarbeit von Beamten)
Herkunft:
etymologisch: von spätmittelhochdeutsch leistunge; zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch leisten „ (etwas) folgen, einer Pflicht nachkommen“ ursprünglich „einer Spur folgen“
strukturell: Ableitung vom Stamm des Verbs leisten mit dem Ableitungsmorphem -ung
Synonyme:
[?] Absolvierung, Abwicklung, Ausführung, Durchführung, Erledigung, Verrichtung
[?] Arbeit, Erfolg, Ergebnis, Kunststück, Meritum, Produkt, Schöpfung, Tat, Verdienst, Werk
[?] Ausstoß, Fertigungsmenge, Produktionsmenge
[?] Kraft, Power, Stärke
Beispiele:
[1] Der Chef bewilligte die Gehaltserhöhung des Mitarbeiters aufgrund seiner guten Leistungen.
[2] Die Sonne strahlt jeden Quadratmeter auf die Erdoberfläche mit einer Leistung von bis zu 1000 Watt.
[2] Ein guter Radfahrer erbringt im Sprint eine Leistung von über einem Kilowatt.
[3] Die Eiskunstläuferin errang mit ihrer überzeugenden Leistung Bestnoten.
[7] „Für folgende Bedienstetengruppen ist die Leistung von Überstunden unzulässig: …“
[7] „Der Erbringer einer solchen Leistung wird als Dienstleister bezeichnet.“
Übersetzungen:


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